Projekte
DORFENTWICKLUNG · GENOSSENSCHAFT · ENGAGEMENT
Die Linde – gemeinsam Verantwortung übernehmen
Als die Zukunft der Linde in Grießen zur Diskussion stand, entstand die Idee, Verantwortung selbst in die Hand zu nehmen. Aus ersten Gesprächen entwickelte sich ein gemeinschaftliches Projekt, das schließlich zur Gründung einer Genossenschaft führte.
Ich habe diesen Prozess von Beginn an begleitet – von der Initiierung und Moderation über die Entwicklung der organisatorischen und rechtlichen Grundlagen bis zur Gründung der Klettgeno.
Aus dem ursprünglichen Projekt entwickelte sich dabei mehr: Menschen kamen zusammen, neue Ideen für den Ort entstanden und gemeinsames Engagement wurde sichtbar.
Unser Dorf hat Zukunft
Aus dem Engagement rund um die Linde entwickelte sich auch der Blick auf die weitere Entwicklung von Grießen. Gemeinsam mit vielen engagierten Menschen entstand daraus die Beteiligung am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“.
Der gemeinsame Einsatz führte bis auf die Bundesebene: Grießen wurde im Bundeswettbewerb mit einer Silbermedaille ausgezeichnet.
Für mich zeigt diese Entwicklung, was möglich wird, wenn Menschen Verantwortung übernehmen, ihre unterschiedlichen Fähigkeiten einbringen und gemeinsam an der Zukunft ihres Ortes arbeiten.
POLITIK · WIRTSCHAFT · DIALOG
Wirtschaft und Politik ins Gespräch bringen
Wie können Politik und regionale Wirtschaft besser miteinander ins Gespräch kommen? Aus dieser Frage entstand gemeinsam mit dem CDU-Ortsverband Klettgau die Idee für ein Wirtschaftstreffen mit Simon Herzog.
Mir war dabei wichtig, nicht nur über wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu sprechen, sondern Unternehmen vor Ort einzubeziehen und ihre Perspektiven unmittelbar kennenzulernen. Im Mittelpunkt standen Themen wie Ausbildung und Fachkräfte, Investitionen, Infrastruktur und die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Klettgau.
Ein Teil des Austauschs führte uns zu Bucher Hydraulics in Grießen. Dort konnten wir einen unmittelbaren Einblick in einen international tätigen Industriebetrieb gewinnen und über die Chancen und Herausforderungen eines Unternehmens im ländlichen Raum sprechen.
Für mich zeigt dieses Treffen, wie wichtig der direkte Austausch ist: Politik sollte wirtschaftliche Entwicklung nicht nur diskutieren, sondern zuhören, nachfragen und die Erfahrungen der Menschen und Unternehmen vor Ort einbeziehen.
SCHULENTWICKLUNG · QUALITÄT · ORGANISATION
Schule gemeinsam weiterentwickeln
Schulentwicklung funktioniert für mich dann besonders gut, wenn sie nicht nur auf dem Papier stattfindet. Entscheidend ist, dass die Menschen, die Schule jeden Tag gestalten, beteiligt werden und Veränderungen im Alltag tatsächlich Wirkung entfalten können.
In meiner schulischen Arbeit beschäftige ich mich deshalb seit vielen Jahren mit Qualitätsmanagement, Organisationsentwicklung und der Gestaltung schulischer Prozesse. Dabei habe ich unterschiedliche Entwicklungsprozesse koordiniert, Befragungen und Rückmeldungen ausgewertet und gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen an konkreten Verbesserungen gearbeitet.
Besonders wichtig ist mir dabei die Verbindung zwischen Analyse und Beteiligung: Wo stehen wir? Was funktioniert gut? Wo entstehen Schwierigkeiten? Und wie können aus unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven konkrete nächste Schritte entwickelt werden?
Meine Erfahrungen aus Moderation, Mediation und Organisationsentwicklung helfen mir dabei, solche Prozesse nicht nur organisatorisch zu begleiten, sondern auch unterschiedliche Sichtweisen einzubeziehen und einen konstruktiven Austausch zu ermöglichen.
Schulqualität entsteht für mich nicht durch einzelne Maßnahmen, sondern durch eine Kultur, in der Entwicklung gemeinsam gestaltet, regelmäßig überprüft und immer wieder weitergedacht wird.